Junge Theatergruppe RAMY: dreigroschen
frei nach Bertolt Brechts: "Die drei Groschenoper"

Eindrücke der Premiere im Haus der Jugend am 01.07.2011

Schauspiel - Rollen - Episches Theater - Handlung - Inszenierung

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Schauspiel:
Tabea Panizzi, Elias Mohr, Alicia Klapp, Charlotte Müller, Annabelle Müller, Steffi Beinert, Paula Hoffmann, Laura Rathgeber
Regie: Anna Schmutz, Jelena Machholz
Szenographie: Sophie Lichentenberg
Technik: Sebastian Arnd
Gesang: Miarsa Wojtkowiak
Wir bedanken uns auch bei Steffi Markel

Rollen:
Mackie Messer: Weiße Handschuhe
Mr. Peachum: Hut
Mrs. Peachum: Papilotten
Polly Peachum: Hochzeitsschleier
Sherif Brown: Fingerlose schwarze Handschuhe
Huren: Haarschmuck
Jenny: Haarschmuck
Filch: Bettlerhut
Smith: Schlüssel

Episches Theater:
Episches Theater soll seine Zuschauer zu Kritikern machen.
Brecht’sche Mittel:
Die Stilmittel Brechts sind ein Handlungsbestandteil des epischen Theaters. Dal Ziel dieser Mittel ist es, die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf die Art und Weise des Stückes zu lenken und nicht auf den Verlauf. Dies geschieht durch Handlungen, die nicht in die Szenerie passen wie zum Beispiel Schilder, Schriftzüge, wie „Glotz nicht so romantisch!“. Das soll dazu führen, dass der Zuschauer aktiv mitdenkt.

Handlung:
Das Stück spielt um 1800 in Soho, einem Stadtteil Londons. Dort treiben viele Verbrecher ihr Unwesen. Aus diesem Umwesen schlägt der Geschäftsmann Peachum, der eine Bettlerfirma führt, seinen Profit. Er verlangt Zinsen von die vielen Bettlern Londons und im Gegenzug erhalten diese Ausstattung und Organisation. Doch als seine Tochter Polly Peachum sich in seinen Konkurrenten Mackie Messer verliebt und diesen später sogar heiratet, beschließt er gegen ihr vorzugehen.

Unsere Inszenierung:
Für unsere Arbeit an dem Stück war etwas ganz besonders, da wir diesmal für jede Szene eine andere Bühne hatten und nicht nur auf der Bühne gespielt wurde, sondern auch dazwischen. Außerdem wechselten wir zwischen den Szenen die Rollen, so dass man sich nicht nur mit einer Rolle auseinandersetzen musste. Das war zwar nicht leicht, aber es hatte den Vorteil, dass man jede Rolle verstand und neue Schauspielerfahrung sammelte. In dem Stück war nicht nur Schauspiel erforderlich, sondern auch Gesang. Das kostete einige von uns viel Überwindung. Aber zum Schluss hatten wir während dieser Produktion vieles Neues gelernt und wir sind am Ende nicht nur Schauspiel- sondern auch Gesangstalente geworden.

 

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